In zehn Erzählungen nähert sich der junge Wiener Autor Hanno Millesi (der heuer am Klagenfurter Bachmann-Wettbewerb teilgenommen hat) dem höchstkomplizierten Komplex Familie. Für die einen ist Fam...

Mein Leben zwischen Wien und New York. Fred Astaire, oder mit bürgerlichem Namen Fritz Austerlitz, ist das Idol des kleinen Fritz in Wien. Jeden Sonntag darf er nach dem Cafébesuch mit der Familie i...
Mädchen, die nicht wie ihre Mütter sein wollen, und dennoch erwachsen werden, haben es schwer. Christa Nebenführ zeigt in ihrem Entwicklungsroman Blutsbrüderinnen, wie zwei junge Frauen auch ohne ...

“Ich hätte Bücher lesen können, die mich auf den Kulturchok vorbereitet, ihn vielleicht abgemildert hätten. Ich habe das nicht getan. (Aber wahrscheinlich steht in den Büchern ja auch nicht...

“Das Tal ist still und kräftig – es ist überall schön!” – so preist die Tourismushomepage des Kärntner Lesachtals das angeblich umweltfreundlichste Tal Europas an. Sommer- ...

Man kann Martin Pichlers Roman gern zweimal lesen. Er hält es aus. Störgeräusch zeichnet sich aus durch seine kompositorische Dichte und ein feines Netz sprachlicher Bezüge. Thematisch schließt d...

Nach “Alfred Polgar. Das große Lesebuch” hat Harry Rowohlt für Kein & Aber nun einen zweiten Band aus den Texten des 1873 in Wien als Sohn eines slowakischen Musiklehrers und einer a...

Die Reportage wurde von Herodot erfunden, von Plinius dem Jüngeren perfektioniert, von Egon Erwin Kisch zu später Blüte gebracht und ist seither zum Aussterben verurteilt. Die Bevölkerung Polens b...

Müde von “FUN & RAVE & DRUGS” geht jemand, der “F. Fart” heißt, einen Fluss entlang und wird dort vom nach Blut und Pisse stinkenden Ödipus umarmt, der auf der Suche...

Peter Rosei hat mittlerweile ein beachtliches Werk vorzuweisen, er blickt auf über dreißig Bücher zurück. Bei Sonderzahl ist nun ein neues dazu gekommen, Die sog. Unsterblichkeit, ein schmaler Sam...

Es bedarf der Poesie, um das Evidente in Worte zu fassen, um sichtbar, hörbar, erkennbar zu machen, was auf der Hand liegt. Dies leistet der vorliegende Gedichtband von Nikolaus Scheibner auf vorzüg...

In der Form eines Tagebuchs, das vom 4. 10. 2003 bis zum 14. 3. 2004 reicht, schildert Sabine Scholl ihre Erfahrungen als Gastprofessorin in Nagoya/Japan. Zugleich ist ihr Buch aber ein Buch über das...

Karaganda ist ein exotischer Name. Miriam verbindet damit seit der Kindheit die Geschichte des Onkels, der mit seiner Tochter an diesen Ort deportiert worden und als seelischer Krüppel aus dem Stalin...

Der Rummel um das neue Buch des Wiener Essayisten Franz Schuh war groß. Das deutsche Feuilleton erging sich in Begeisterung und die Leipziger Buchmesse erkannte ihm den Sachbuchpreis zu. Hatte man da...
Mit seinem 2004 erschienenen und mit dem aspekte-Preis ausgezeichneten Debütroman “Der einzige Ort” gelang dem Wiener Autor Thomas Stangl eine äußerst positive Überraschung. In der pro...

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