1971 wurde Ingeborg Bachmanns Roman Malina zum ersten Mal ediert. Seitdem verkaufte Suhrkamp über 250.000 Exemplare, die Leserschaft dürfte mindestens das Drei- bis Fünffache übersteigen. Mittlerw...

Dass er erst lange nach Vertretern der Folgegeneration wie Michael Köhlmeier oder Werner Schwab, nach Peter Henisch und Robert Menasse zu Dossier-Ehren kommt, könnte ein anderer als Andreas Okopenko...

“theatercombinat” – so nennt sich das 1996 von der Ernst-Busch-Absolventin Claudia Bosse gegründete KünstlerInnen-Kollektiv. Ziel der Gruppe sind Erforschung und Veröffentlichung ...

Im Frühjahr 2000 besichtigt Inge Rowhani-Ennemoser das Haus in der Herklotzgasse 21 im 15. Wiener Gemeindebezirk, in dem ihre Mutter Marie gelebt hatte. In einem Lagerraum im Parterre entdeckt die Au...

Was einer Dreißigjährigen so alles durch den Kopf geht, erfährt man in Marlene Streeruwitz’ neuestem Roman Jessica, 30. Die Titelfigur ist eine prototypische und heute nicht gerade seltene br...

Gleich zu Beginn kann vermerkt werden, dass sich Andreas Weber, Jahrgang 1961, eines auch im Jahr 2004 brisanten Themas angenommen hat. Die drei Affen, blind – taub – stumm, die sich Augen...

Was gibt es Schöneres, als alleine in einem Zugabteil zu sitzen und ein Buch zu lesen? Dass einem das Vergnügen, sich in öffentlichen Verkehrsmitteln ungestört der Lektüre hingeben zu können, nu...

Der Sumpf der Provinz ist ein beliebtes Thema in der österreichischen Literatur. Nicht zuletzt bei Helmuth Schönauer. Diesmal ist es Innsbruck, woran sich seine spitze Feder entlädt, die “Met...

Doron Rabinovici versucht sich in seinem zweiten Roman an einem Wiener Stadt-Roman mit Gegenwartsbezug. Und, man kann es vorwegnehmen, das Ergebnis vermag nicht gerade zu überzeugen. Das Buch will ei...

Walter Abish hat den Weg über experimentelle Literatur genommen. Am Anfang seiner Karriere steht der Roman Alphabetical Africa – ein Klassiker der amerikanischen Postmoderne, in dem Abish die L...

Sie sind It-Supporter, Senior Associate, Key Account Managerin oder einfach Praktikantin und erzählen von ihrem Arbeitsalltag in einer Welt, in der Schlafen nicht mehr “schick” ist –...

Wo die Sätze von Peter Waterhouse reden, erwacht die Poesie; sie verleiht dem, was passiert, einen Ort und eine Umgebung, sie lässt etwas – tatsächlich – zur Sprache und dadurch in Ersc...

Nun kann man natürlich so tun, als wäre da eine bruchlos durchgehaltene Traditionslinie zwischen einerseits hermetischer Poesie und fünfziger-Jahre-Naturdichtung und andererseits dem heutigen Stand...

Fehlende Publikationsmöglichkeiten, der Wegfall eines ganzen Lesermarktes, Schwierigkeiten bei der sprachlichen / kulturellen Integration, traumatische Erfahrungen – es gab viele Gründe, warum...

Was wäre Dublin ohne den Ulysses von Joyce, Berlin ohne den Alexanderplatz von Döblin oder Wien ohne die Strudlhofstiege von Doderer? Literatur als Tourismusfaktor. Klar, dass auch Wien vom Image s...

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