Rezensionen

Das Literaturhaus Wien hat seit 1997 eine Auswahl der wichtigsten literarischen Neuerscheinungen besprechen lassen. Mittlerweile umfasst diese Rubrik rund 3.000 Rezensionen zu österreichischer Literatur sowie rund 500 Sachbuch-Kritiken, wobei es sich fast ausnahmslos um Originalbeiträge handelt. Sie können diese Datenbank nach Autor:innen, Rezensent:innen, Erscheinungsjahr sowie nach Gattung und Genre durchsuchen.

Genre

Zeiten der Scham
Martin Pollack
#Essay
#Prosa
// Rezension von Raoul Eisele

Martin Pollacks posthum unter dem Titel Zeiten der Scham veröffentlichte Essays, Reden und Reportagen sind ein radikales Plädoyer gegen das europäische Vergessen und für eine schmerzhafte, aber no...

Und lassen stehen das Meer
Peter Clar
#Lyrik
// Rezension von Monika Vasik

Mit Und lassen stehen das Meer legt der Dichter und Literaturwissenschaftler Peter Clar seinen zweiten Lyrikband vor, in dem er die Vergänglichkeit in den Blick nimmt.

FRISCHE APPELLE & andere Sprechtexte
Natascha Gangl
#Theater
#Prosa
// Rezension von Anna-Elisabeth Mayer

Natascha Gangls Textsammlung FRISCHE APPELLE & andere Sprechtexte schärft unsere Sinne und hilft, sich im Dunklen zurechtzufinden.

Der Paketzusteller
Richard Schuberth
#Roman
// Rezension von Alexander Peer

Wer nach der Lektüre dieses Buchs noch auf Social Media aktiv ist, dem ist Mut nicht abzusprechen. Schuberths Roman Der Paketzusteller dekonstruiert die Verhaltensweisen auf diversen Plattformen gnad...

Zerbrichmeinnicht
Sibylle Reuter
#Roman
#Debüt
// Rezension von Jelena Dabić

Wie wird man erwachsen und unabhängig, wenn man eine untypische Herkunft hat, zu Hause über viele Jahre hinweg zur Auswanderung animiert wird und erst recht massive Schwierigkeiten mit der Mutter be...

Die Spannweiten der Welt
Günther Kaip
#Prosa
// Rezension von Birgit Schwaner

Günther Kaips Prosaminiaturen Die Spannweiten der Welt spiegeln die Höhen und Tiefen des Daseins in einem poetisch beseelten Mikrokosmos voll sprachmagischer Ereignisse.

Neben Fremden
Eva Schmidt
#Roman
// Rezension von Franz Schörkhuber

In Neben Fremden erzählt Eva Schmidt mit einem unbestechlichen Blick für die Nuancen des Alltäglichen von dem Versuch einer alternden Frau, nach dem Wegbrechen aller Beziehungen noch einmal ins Leb...

Und Federn überall
Nava Ebrahimi
#Roman
// Rezension von Sabine Schuster

Eine Kleinstadt in der norddeutschen Provinz, ein gigantischer Geflügelschlachthof, sechs Menschen und ein einziger Tag, der alles verändert. Das ist die Grundstruktur des neuen Romans von Nava Ebra...

Ich fall mir selbst ins Wort
Renate Welsh
#Prosa
// Rezension von Monika Vasik

Renate Welsh begibt sich in ihrem jüngsten Buch Ich fall mir selbst ins Wort noch einmal anhand ihres eigenen Jugendbuchklassikers Dieda oder Das fremde Kind auf die Spuren ihrer unglücklichen Kindh...

schon wieder noch nie
Herbert J. Wimmer
#Prosa
// Rezension von Marcus Neuert

Alles, was ist, kann auch anders sein In seinem als romanevolution untertitelten neuen Werk schon wieder noch nie reflektiert Herbert J. Wimmer die Gegenwart en gros und en détail, das Leben, das Sch...

Ein Apfeljahr und andere Versprechen
Georg Haderer
#Prosa
// Rezension von Ursula Ebel

Ein schillerndes Kaleidoskop aus Perspektiven Georg Haderer legt mit Ein Apfeljahr und andere Versprechen nach zahlreichen Kriminalromanen seinen ersten Erzählband vor; jede Erzählung schlägt einen...

Chimäre
Sarah Kuratle
#Roman
// Rezension von Gerald Lind

Sarah Kuratles Greta und Jannis (2021) war ein von hochdifferenzierter Sprach- und Weltwahrnehmungskunst getragener, sich nachhaltig ins Gedächtnis einschreibender Debütroman. So besonders und von l...

Der lange Winter der Migration
Lisa Bolyos (Hg.), Natalie Deewan (Hg.),
#Anthologie
#Essay
#Prosa
// Rezension von Kaśka Bryla

“In einer Zeit, in der Dystopien dominieren, möchte das Festival dazu einladen, die Zukunft als Chance für neue Lösungsansätze zu begreifen“, heißt es programmatisch auf der Homepage des ...

Stunde der Wintervögel
Ewald Baringer
#Lyrik
// Rezension von Marcus Neuert

Schmutzengel und Sprachsegelfischer Der Gedichtband Stunde der Wintervögel verbindet spielerische Neologismen und Surreal-Situatives zu einem Gesellschaftsportrait mit ironischen Untertönen. Eine im...

Das schwarze Manuskript
Heinrich Steinfest
#Roman
// Rezension von Alexander Peer

Dieser Roman scheint aus purer Lust am erzählerischen Überschwang entstanden zu sein sowie aus dem Begehren, verschiedene Genres variantenreich zu verknüpfen. So versammelt Das schwarze Manuskript ...

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