Das künstlerische Potenzial derer, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten als Migranten nach Österreich gekommen sind, wird selten gewürdigt und wenig gefördert. Eine der ruhmreichen Ausnahmen st...

Ansichten eines Flaneurs. Der Flaneur, wie Walter Benjamin ihn beschrieben hat, spazierte wehmütig durch das von einer Industrialisierungswelle überrollte Paris. Mit jedem Blick wollte er das Flüch...

Wenige Tage vor Helmut Eisendles Tod (am 20. September 2003) erschien sein letzter Roman unter dem Titel Ein Stück des blauen Himmels. Der promovierte Psychologe hat sich zeit seines Lebens mit den G...

“Wie ein alter Löwe, Großmutter. Manchmal bricht die Erinnerung als ein Löwe aus dem Holz.” (S. 98) Man fühlt sich bei der Lektüre von Helene Flöss’ jüngstem Roman nicht selte...

Franzobels neues Buch ist eine kleine Sammlung von diversen Texten, die der Autor in letzter Zeit publiziert hat. Den Kern bildet das Theaterstück “Mozarts Vision oder das totale Theater”...

2002 erschien erstmals ein “Journal” von Karl-Markus Gauß, der sich bis dahin mit seinen brillanten Essays einen Ruf als hellsichtiger und kritischer Zeitgenosse erschrieben hatte. “...
Florian Servaes, Wiener Bibliothekar, erhält den Posten des Leiters der Österreichischen Bibliothek in Iasi, Rumänien. Man sollte meinen, eine Aufgabe und Herausforderung für Servaes, der dort sei...

Es ist manchmal gar nicht so leicht, einen Mord zu gestehen. Vor allem wenn man ein richtig netter Mensch ist. Dann glaubt einem nämlich keiner. Dann will einen die Polizei schon gar nicht in Gewahrs...
Betrachtungen. “Wien ist eine wunderschöne Stadt, am Tag, in der Nacht, im Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Wie alle Großstädte in Europa ist es eine Mischung zwischen Alt und Neu, aber ...

Leben als Sein zum Tode. Wie läßt sich das beschreiben, wie erzählen angesichts der täglichen Bedrohung, die Vergangenheit überdimensioniert, die Zukunft vernichtet und Chronologie fragwürdig ma...

“Meine Aufgabe bescheidet sich darin, die Vorgänge im Inneren jenes Hauses und im Inneren seiner Menschen wahrzunehmen, sie zu durchdringen, sie zu erinnern und sie aufzubewahren.”

Unlängst war in der ARD unter dem Titel “Grüße aus Dachau” eine Dokumentation über die neben Neuschwanstein berühmteste deutsche Stadt zu sehen. Die Frage des Films lautete, wie lebt ...

Das Leben ist ungerecht. In Elfriede Hammerls letztem Roman (“Mausi”) stand das sogar im Untertitel. Ganz so explizit lässt sie es uns nun nicht mehr wissen, aber das Thema ist auch in Wu...

Der Poet der Ränder will ab durch die Mitte. Daher reist Handkes im wahrsten Wortsinn exzentrischer Protagonist, der einfach nur der WILDE MANN heißt, unterirdisch – eine illustre Ahnengalerie...

Ein schönes Buch, schlank, sehr schwarz mit rotem Rand, prächtiges Format, liegt gut in der Hand: So könnte man das in der Reihe Libell im Droschl Verlag erschienene Buch mit Aussagen und Textzitat...

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