Vom Existieren in deterritorialisierten Städten der Zukunft Skyscraper müssen extrem in die Höhe gebaut werden, damit maximal viele Wohnungen entstehen. Sie schwingen oben im Wind. Maximaleffizient...

Witzig und zärtlich zugleich: Das Romandebut von Eva Woska-Nimmervoll schildert den Alltag von Heinz und seinem Herrl im Wiener Gemeindebau. Heinz hat ein treues Herrl und das Herrl hat einen treuen ...

Franz Werfel ist einer jener Autoren, die jeder kennt und dabei vermutlich manch einer verkennt. Sein Konzept einer Moderne, das von dem erheblich abweicht, was sonst als modern verstanden wird, wird ...

Wer sich von einem “Atlas” ein Trumm von einem Buch erwartet, wird sich wundern. Es handelt sich um keine “Sammlung [gleichartig bearbeiteter] geografischer Karten in Buchform”...

*mit diesem Titel. In den Niederlanden ist das Buch tatsächlich ein Bestseller, wenn auch nicht der größte aller Zeiten. Das behauptet der Titel aber auch gar nicht, der kleine mit Stern markierte ...

Ein bisschen irreführend ist der Titel vielleicht, aber nur, weil der Hass medial seit einiger Zeit so klar besetzt ist, dass einem gar nichts anderes in den Sinn kommt, wenn man Hass-Effekt hört, a...

Elazar Benyoëtz ist ein Dichter und insbesondere für deutschsprachige Leser vor allem ein Aphoristiker, der, wiewohl sein Rang unzweifelhaft ist, noch zu entdecken ist. Einen neuen Anlauf dazu stell...

Einer der beiden Herausgeber des Bandes, Klaus Kastberger, schreibt in seiner Einleitung davon, die Tagebücher Gerhard Fritschs seien nichts weniger als “die Folie seiner Literatur”. Das ...

“Franz Kafka schrieb seinen Satz ‘Wunsch, Indianer zu werden’ um 1911 und veröffentlichte ihn, als einen von neunzehn kurzen Prosatexten, Ende 1912 in seinem ersten Buch ‘Betr...

Die Nummer 193 der Reihe “Wiener Vorlesungen” im Picus Verlag ist mit zwei Beiträgen von Helmut Konrad und Gabriella Hauch eine Art Jubiläumsband zum Thema “Hundert Jahre Rotes Wie...

Drei kurze Textstellen, geschrieben im Juni 1914 von Max Herrmann-Neiße, Robert Musil und Franz Kafka, die das neue Phänomen sportlicher Freizeitgestaltung im öffentlichen Raum Berlins beschreiben,...

Aus einem Guss sind normalerweise Sammelbände nie. Sie gleichen eher Schachteln, in denen sehr verschiedene Aufsätze Platz finden. Der lange Schatten des ‘Roten Oktober’ besticht dadurch...

Das Problem, dass Leser nicht mehr der Texte Herr werden, die da Jahr für Jahr publiziert werden, während Wichtiges verloren geht, überdeckt vom Getöse des Literaturbetriebs, ist nicht neu. Doch m...

Sieben Essays zu W. G. Sebald. Der Fortschrittsverweigerer W.G. Sebald, dem “Bleistift, Schreibmaschine und Telefon” (S. 140) als die einzigen technischen Hilfsmittel in seinem Büro an de...

Unsere gegenwärtige, vernetzte Welt, in der alles gleichzeitig und alles sofort und alles überall und alles miteinander verwoben passiert oder zu passieren scheint, ist (über)sensibel, ängstlich u...

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