Das schönste Buch Dies ist das schönste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Es gehört zu meinen schönsten Lektüren überhaupt. Die Schönheit eines Buches hängt für mich nie mit der Auss...

Vor, zurück – und nochmal “Einmal war ich unterwegs in dem Bild, habe gesucht nach deinem Aufenthaltsort, bisher habe ich ihn auch noch nicht gefunden. Ich konnte ihn mir einfach nicht ausmal...

Ein Prolog, in dem die Protagonistin sich in einem Tunnel befindet und womöglich gesucht oder gejagt wird oder sich darin versteckt, eröffnet den Roman Auwald, das vierte Buch von Jana Volkmann. Die...

Geht es darum, im Trubel von Freundschaft und erster Liebe einen durcheinander geratenen Gefühlshaushalt in Ordnung zu bringen, dürfen junge Leute auch in der Plattitüdenkiste fischen und die stere...

Zu den all-entlegensten Zonen der Literatur Es ist wieder einmal ein eigenartiges Buch geworden, das Clemens J. Setz da abgeliefert hat. Eigenartig im Verhältnis zu einem Großteil der gegenwärtigen...

“Im unmittelbaren Spüren war die innere Ordnung intakt, sie hatten festen Boden unter den Füßen, es war, als hätten sie Land betreten.” (17) Mit diesen Worten beschreibt Claudia Sammer...

Vom Licht geblendet, aufgedreht wie ein Teufel “Ich blickte es genauer an, das Ding erinnerte mich an eine Mischung aus Eisbär und Fabelwesen, und wer weiß, vielleicht war im Bauch der Schwest...

Die Suche des Einzelgängers nach “dem Anderen” Paradoxerweise muss sich das Individuum auf sich selbst zurückziehen, um sich auf “das Andere” hin öffnen zu können. Das füh...
Von der Tristesse zum skurrilen Verwirrspiel “Ich schlurfe ihm nach, schiele immer wieder zur Galerie rauf. Setze mich, ein gutes Stück von der Nacktschneckenstimme entfernt; (…) Nachtmann re...

“Theresa rang nach Luft. Es ging nicht mehr.” Dominik Barta verschriftlicht in diesen einleitenden Sätzen zu seinem starken Debüt Vom Land die Atemlosigkeit Theresas. Sie ist nicht die E...

Was ist von einem Buch zu erwarten, in dem die Protagonistin gleich im ersten Kapitel erschossen wird? Noch mehr Schüsse? Ja. Ein Rückblick? Nicht wirklich. Alpträume? Vielleicht. Weitere Begegnung...

Wie steht es eigentlich um die künstlerische Aufarbeitung des Phänomens Trump? Wo bleibt die literarische Antwort auf die kriminellen Clan-Aktivitäten im Weißen Haus, die schließlich die ganze We...

Birgit Birnbacher ist Soziologin – und das ist nicht nur ihrem wunderbaren Debut “Wir ohne Wal”, sondern auch dem vorliegenden zweiten Roman der Bachmannpreisträgerin anzumerken. Die Er...

Ein betrunkener One-Night-Stand im Fasching, eine Schwangerschaft und eine einsame Hausgeburt: Auftakt für den Alltag einer alleinerziehenden Mutter, die in ärmlichen Verhältnissen in ihrem “...

Ungewöhnliches, formbewusstes Lyrikvergnügen!

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