Schon der Titel “Es gibt für mich keine Zitate’. Intertextualität im dichterischen Werk Ingeborg Bachmanns birgt einen scheinbaren Widerspruch, der neugierig macht. Die Untersuchung setz...

Um die Jahrhundertwende verwandelte sich Prag aus einer altertümlichen Provinzstadt in eine moderne Großstadt, und diese Metamorphose ging nicht ohne Spannungen ab. Die tschechisch sprechende Mehrhe...

1998 startete der Suhrkamp Verlag die Reihe “Suhrkamp BasisBibliothek SBB”, jedes Halbjahr werden vier Titel vorgelegt: zwei Suhrkamp-Klassiker und zwei lizenzfreie Texte. Die Zielgruppe s...

Die literarische Auseinandersetzung mit dem Buch der Bücher ist keinesfalls nur etwas für verstaubte Exegeten, wie Ferdinand Schmatz’ mit “Babel,n” eindrucksvoll bewiesen hat. Nun ...

Man könnte behaupten, wir lebten in literarisch großen – wiewohl vielleicht doch etwas komplizierten – Zeiten: Wirklich jeder denkbare Rahmen für eine Suspension des altehrwürdigen Gef...

Lou Andreas-Salomé gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten der europäischen Kulturgeschichte vor und nach 1900. Ihre Werke wurden immer wieder neu aufgelegt (vor drei Jahren etwa “Frie...

25 Jahre nach der ersten “Text und Kritik”-Nummer über Paul Celan ist nun die dritte Auflage als komplette Neufassung erschienen. Vielleicht um einer gewissen dogmatischen Enge der nach w...

Nicht nur die inszenierte Person des Bühnenautors Werner Schwabs stand von Beginn seiner kometenhaften Karriere an im Mittelpunkt des Interesses; auch sein ganz spezifischer Umgang mit Sprache, ̶...

Um 1900 gerieten die gesellschaftlichen Rollenbilder ins Wanken und damit jahrhundertealte patriarchale Gepflogenheiten. Sexualität wird problematisch und das Rästel Weib zum Thema. Die literarische...

Wenn es zwei literarische Zeitschriften gibt, die das Kunstleben der deutschen Literatur in den Jahren vor und nach dem Ersten Weltkrieg geprägt haben, dann sind es die “Fackel” und der &...

Auf knapp 1000 Seiten stellt der von Alo Allkemper und Norbert Otto Eke herausgegebene Band Deutsche Dramatiker des 20. Jahrhunderts 51 Theaterautoren vor. Dass der Titel nicht ganz glücklich gewähl...

“Ungarisch ist meine Muttersprache, Englisch meine Vatersprache und Deutsch meine Tantensprache.” Damit gab George Tabori nicht nur einen Hinweis auf seine biografischen Wurzeln (Ju...

Im Jahre 2001 fand ein Symposium zum Thema Geschichte und Perspektiven der österreichischen Exilforschung statt, aus dem der vorliegende Band hervorging. 34 ExilforscherInnen haben dazu beigetragen. ...

Höre ich den Namen Nikolaus Lenau, kommt mir unweigerlich der junge Gabriel Barylli in den Sinn. Das ist natürlich nicht Schuld des Dichters aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, sondern hän...

Neben Moriz Benedikt ist Hermann Bahr der meistgenannte Namen im Personenregister der “Fackel” des Karl Kraus. Dem Leiter der “Neuen Freien Presse” hat das vor der Nachwelt nic...

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