Rezensionen

Das Literaturhaus Wien hat seit 1997 eine Auswahl der wichtigsten literarischen Neuerscheinungen besprechen lassen. Mittlerweile umfasst diese Rubrik rund 3.000 Rezensionen zu österreichischer Literatur sowie rund 500 Sachbuch-Kritiken, wobei es sich fast ausnahmslos um Originalbeiträge handelt. Sie können diese Datenbank nach Autor:innen, Rezensent:innen, Erscheinungsjahr sowie nach Gattung und Genre durchsuchen.

Genre

Weimar literarisch/Wien literarisch
Christine Hehle (Hg.), Jens Kirsten (Hg.),
#Sachbuch
// Rezension von Redaktion

Stadt-Lesebücher gehören zu den Buchprodukten, die nach wie vor auf Käufer hoffen können. Sie erscheinen meist in einer Serie mit mehreren Folgen und sind wohl vor allem für reisende Leser gedach...

Cover Christine Hehle (Hg.) Wien literarisch, © Aufbau 2012
besser wäre: keine
Kathrin Röggla
#Essay
#Theater
// Rezension von Marina Rauchenbacher

Zwischen Katastrophen und Gerüchten siedelt Kathrin Röggla den Sammelband besser wäre: keine an. Während die ersten Texte auch als Nachlese zu den medialen Katastrophenerzählungen des Jahres 2012...

Der Pinzgau unterm Hakenkreuz
Rudolf Leo
#Sachbuch
// Rezension von Dirk Krüger

Stefan Zweig floh während seiner Salzburger Jahre gerne vor dem sommerlichen Trubel in den Pinzgau, nach Thumersbach am Zeller See. Von dort schrieb er 1931 an Friderike: “Im Hause alles gut, a...

Cover Rudolf Leo Der Pinzgau unterm Hakenkreuz, © Otto Müller 2013
Die Farbe des Schmerzes
Harald Schwinger
#Roman
#Prosa
// Rezension von Mirjam Rupperti

„Ein Vogel flog am Fenster vorbei, warf seinen Flügelschatten kurz an die Wand gegenüber. Ein aufgeschreckter Vogel schlug an die Scheibe, und er erzählte mir von Alexander. Hugin und Munin, die ...

König, Hofnarr und Volk
Andrea Winkler
#Roman
#Prosa
// Rezension von Eva Maria Stöckler

“Ich bin aufgenommen, ja, aufgenommen.” (S. 10), mehr noch: Auserwählt wurde Lina Lorbeer, am Institut für Gedankenkunde und Verstehen in die Lehre zu gehen, ein Ort, an dem sie lernen w...

aspern. Reise in eine mögliche Stadt
Thomas Ballhausen, Andrea Grill, Hanno Millesi,
#Sachbuch
// Rezension von Lisa Spalt

Aspern, im 22. Wiener Gemeindebezirk gelegen, einst der größte Flughafen Österreichs, 1912 eröffnet, während der beiden Weltkriege Militärflughafen, 1977 für den Flugverkehr stillgelegt. Ziemli...

Cover Thomas Ballhausen et al. aspern. Reise in eine mögliche Stadt, © Falter 2013
Link und Lerke
Bernd Schuchter
#Roman
#Prosa
// Rezension von Spunk Seipel

Ein geheimnisvolles Testament führt Ariel Link nach Hohenems. Er selbst kennt diese Stadt nur aus den Erzählungen seines Vaters. So erscheinen ihm manche Straßen als altbekannt, obwohl er sie nie g...

Lithops
Anna Rottensteiner
#Roman
#Prosa
#Debüt
// Rezension von Sabine Dengscherz

Ein Dorf in Südtirol am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Alleinerziehende Mutter, ein Sohn. Es geht schon. Irgendwie. Eine starke Frau kann hart arbeiten, auch einen Hof alleine bewirtschaften, wenn ...

Kettenkarussell/Semanji vrtiljak
Hugo Ramnek
#Prosa
// Rezension von Elena Messner

Der wenige Seiten lange Text, den Hugo Ramnek beim Bachmannwettbewerb 2012 las, wurde nun im Wieser Verlag in einer bibliophilen und zweisprachigen Ausgabe publiziert. Mit der Übersetzung ins Sloweni...

Odradek
Angelika Rainer
#Lyrik
// Rezension von Redaktion

In Die Sorge des Hausvaters habe Kafka mit seiner Figur des Odradek „die Idee eines ontologisch unklassifizierbaren Gegenstandes“ vorweggenommen, merkte Günther Anders einmal an: Einerseits eine...

Das fünfunddreißigste Jahr
Peter Truschner
#Roman
#Prosa
// Rezension von Peter Clar

Die Ursache bin ich selbst Titeln literarischer Werke sollte man ebenso wenig trauen wie Gattungsbezeichnungen. Gut, vielleicht ist Das fünfundreißigste Jahr wie angegeben ein Roman, aber nicht nur ...

223 oder Das Faustpfand
Manfred Wieninger
#Roman
#Prosa
// Rezension von Martin Kubaczek

Mit dem Tagebuch eines ungarischen Jungen setzt der Text ein, werden in knappen, unkommentierten Abschnitten verschiedene Personen eingeführt und die Opferperspektiven vorgestellt. Die Beklemmung und...

Die Liebe eines Dichters
Julian Schutting
#Prosa
// Rezension von Martin Kubaczek

Flott, leichten Mutes, beschwingt und ohne Vorbehalt, doch mit Überlegung, nicht gedankenlos, sondern mit Hintergrund wird hier mit einer Nachschrift zu einem „Liebes-Nichtroman“ begonnen. Mit ei...

Wenn wir den Himmel sehen wollen, müssen wir donnern helfen
Josef Winkler
#Prosa
// Rezension von Janko Ferk

Im deutschsprachigen Literaturraum hat es nach dem Nobelpreisträger Heinrich Böll lange kein sogenanntes Gewissen der Nation gegeben beziehungsweise keinen Schriftsteller, dem man hätte glauben dü...

Atlas eines ängstlichen Mannes
Christoph Ransmayr
#Prosa
// Rezension von Christine Schranz

Christoph Ransmayrs neues Buch ist kein poetisches Prosawerk wie der berühmte Fliegende Berg. Es ist auch keine unbehagliche Vorahnung des Strahlenden Untergangs, der uns bevorsteht. Nein, der Atlas ...

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