Stadt-Lesebücher gehören zu den Buchprodukten, die nach wie vor auf Käufer hoffen können. Sie erscheinen meist in einer Serie mit mehreren Folgen und sind wohl vor allem für reisende Leser gedach...

Zwischen Katastrophen und Gerüchten siedelt Kathrin Röggla den Sammelband besser wäre: keine an. Während die ersten Texte auch als Nachlese zu den medialen Katastrophenerzählungen des Jahres 2012...

Stefan Zweig floh während seiner Salzburger Jahre gerne vor dem sommerlichen Trubel in den Pinzgau, nach Thumersbach am Zeller See. Von dort schrieb er 1931 an Friderike: “Im Hause alles gut, a...

„Ein Vogel flog am Fenster vorbei, warf seinen Flügelschatten kurz an die Wand gegenüber. Ein aufgeschreckter Vogel schlug an die Scheibe, und er erzählte mir von Alexander. Hugin und Munin, die ...

“Ich bin aufgenommen, ja, aufgenommen.” (S. 10), mehr noch: Auserwählt wurde Lina Lorbeer, am Institut für Gedankenkunde und Verstehen in die Lehre zu gehen, ein Ort, an dem sie lernen w...

Aspern, im 22. Wiener Gemeindebezirk gelegen, einst der größte Flughafen Österreichs, 1912 eröffnet, während der beiden Weltkriege Militärflughafen, 1977 für den Flugverkehr stillgelegt. Ziemli...

Ein geheimnisvolles Testament führt Ariel Link nach Hohenems. Er selbst kennt diese Stadt nur aus den Erzählungen seines Vaters. So erscheinen ihm manche Straßen als altbekannt, obwohl er sie nie g...

Ein Dorf in Südtirol am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Alleinerziehende Mutter, ein Sohn. Es geht schon. Irgendwie. Eine starke Frau kann hart arbeiten, auch einen Hof alleine bewirtschaften, wenn ...

Der wenige Seiten lange Text, den Hugo Ramnek beim Bachmannwettbewerb 2012 las, wurde nun im Wieser Verlag in einer bibliophilen und zweisprachigen Ausgabe publiziert. Mit der Übersetzung ins Sloweni...

In Die Sorge des Hausvaters habe Kafka mit seiner Figur des Odradek „die Idee eines ontologisch unklassifizierbaren Gegenstandes“ vorweggenommen, merkte Günther Anders einmal an: Einerseits eine...

Die Ursache bin ich selbst Titeln literarischer Werke sollte man ebenso wenig trauen wie Gattungsbezeichnungen. Gut, vielleicht ist Das fünfundreißigste Jahr wie angegeben ein Roman, aber nicht nur ...

Mit dem Tagebuch eines ungarischen Jungen setzt der Text ein, werden in knappen, unkommentierten Abschnitten verschiedene Personen eingeführt und die Opferperspektiven vorgestellt. Die Beklemmung und...

Flott, leichten Mutes, beschwingt und ohne Vorbehalt, doch mit Überlegung, nicht gedankenlos, sondern mit Hintergrund wird hier mit einer Nachschrift zu einem „Liebes-Nichtroman“ begonnen. Mit ei...

Im deutschsprachigen Literaturraum hat es nach dem Nobelpreisträger Heinrich Böll lange kein sogenanntes Gewissen der Nation gegeben beziehungsweise keinen Schriftsteller, dem man hätte glauben dü...

Christoph Ransmayrs neues Buch ist kein poetisches Prosawerk wie der berühmte Fliegende Berg. Es ist auch keine unbehagliche Vorahnung des Strahlenden Untergangs, der uns bevorsteht. Nein, der Atlas ...

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