
Der Österreichische Buchpreis 2026 geht in die nächste Runde. Heute hat der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels die beiden Shortlists veröffentlicht.
Um den mit EUR 20.000 dotierten Österreichischen Buchpreis 2026 rittern nunmehr folgende 5 Titel: Anna Baar Amseln (Wallstein, 2026), Birgit Birnbacher Sie wollen uns erzählen (Zsolnay, 2026), Norbert Gstrein Im ersten Licht (Hanser, 2026), Elias Hirschl Schleifen (Zsolnay, 2026) und Sabine Scholl Die zweite Haut (Weissbooks, 2025).
Auf der Shortlist für den Debütpreis (EUR 10.000) stehen Marlen Mairhofer Alice (Jung und Jung, 2026), Nina Temann oh augen, eigene oper (Gedichte) (poetenladen Verlag, 2026) und David Vajda Diamanten (Hanser Berlin, 2026). Die 3 Autor:innen lesen am 11. November 2026 um 19 Uhr in der AK Bibliothek Wien, Anmeldung unter https://veranstaltung.akwien.at/de/lesung-buchpreis-2026.
Der 5-köpfigen Jury gehören heuer Uta Degner (Literaturwissenschaftlerin, Universität Innsbruck), Markus Köhle (Autor, Literaturveranstalter), Lara Sielmann (Literaturkritikerin, Deutschlandfunk Kultur), Julia Zarbach (Literaturjournalistin, Ö1) und Helmut Zechner (Buchhändler, Buchhandlung Heyn) an. Die Verleihung findet am 23. November 2026 im Vorfeld der Wiener Buchmesse Buch Wien statt.
Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS), dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien vergeben und ist mit insgesamt EUR 45.000 dotiert. Die Arbeiterkammer Wien stiftet den Debütpreis. Neben den beiden Hauptpreisen gibt es für die restlichen Shortlist-Nominierten – das sind 4 beim Buchpreis und 2 beim Debütpreis – jeweils EUR 2.500.
Bei der 11. Ausgabe des Österreichischen Buchpreises haben 49 Verlage 74 Titel eingereicht, für den Debütpreis haben sich 26 Verlage mit 28 Erstlingstiteln beworben. Insgesamt sind damit 102 Werke, die zwischen 10. Oktober 2025 und 7. Oktober 2026 erschienen sind, im Rennen. Im Vorjahr wurden Dimitré Dinev für den Roman Zeit der Mutigen (Kain & Aber, 2025) mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet. Der Debütpreis ging an Miriam Unterthiner für den Theatertext Blutbrot (Edition Laurin, 2025).
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