Peter Enzinger debütierte 2002 im Klagenfurter Ritter-Verlag mit dem Gedichtband “gruenes licht oder das zerwuerfnis der wuerfel”, nun hat er in der edition ch seine zweite Lyrikpublikati...

“In Leichtigkeit sterben” möchte die Protagonistin in Marlene Streeruwitz’ jüngster Publikation. morire in levitate lautet der Originaltitel der Novelle, die in ihrer Simplizität ...

Der Untertitel ist irreführend. Wer verhört wen? Wer erzählt? In dem als fiktives Interview angelegten Text gibt Ransmayr die Stichwörter vor, um die sein monologisches Frage- und Antwortspiel kre...

Heinz R. Unger stellt seinem Roman Löwenslauf ein Motto von Miguel de Cervantes voran: “Eine der Wirkungen der Furcht ist es, die Sinne zu verwirren und uns die Dinge anders erscheinen zu lasse...

“Die Angst. Das Geheimnis. Die immer im letzten, entscheidenden Augenblick eintretende Unmöglichkeit von Erkenntnis. Die Ahnung davon, trotzdem.” Darum ging es Johannes Weinberger in sein...

Nachlass ist der Generation der Nachgeborenen gewidmet, jenen, “die sich vor dem ausgeschlagenen Erbe der Geschichte in Sicherheit wähnen.” Magdalena Agdestein verflicht in ihrem Roman ü...

Wer von einem Roman Vielschichtigkeit, epische Breite, erzählerischen Atem, eine Welt, in die man für Stunden, vielleicht gar Tage eintreten kann, erwartet, wird vom neuen Prosa-Bändchen des Tirole...

Vor ein paar Monaten erwarb ich ein so genanntes Mängelexemplar der gesammelten Gedichte des Pianisten Alfred Brendel, die mit dem Titel “Ein Finger zuviel” meine Neugier entfachten. Dari...

“Die moderne Zeit ist bedrohlich. Man möchte sie verstehen, aber es geht nicht”, bemerkt der Erzähler in dem Prosastück “Kalbsherz” und liefert zugleich ein Motto für die i...

Als am 4. Februar 2000 in Österreich die schwarz-blaue Regierung angelobt wird, manifestiert sich in der Bevölkerung ein mannigfaltiger und manifester Widerstand: Jeden Donnerstag ziehen Demonstrant...

Von berechtigter Selbstbelobigung… Der Sonderzahl-Verlag und sein Gründer Dieter Bandhauer haben sich in den letzten 20 Jahren um die wenig quotenträchtige Form des Essays verdient gemacht, wa...
In seinem zuletzt erschienenen Roman beschreibt der Theodor-Kramer-Preisträger Alfredo Bauer, nachdem er schon den Lebensweg von Stefan Zweig, Marie Louise von Habsburg und Benito Mussolini in Romanf...

Sie hat ihr Studium nicht abgeschlossen, er hat seinen Traumberuf verfehlt. Statt als Sportreporter spannende Matches zu kommentieren, reist er mit Sportartikeln im Kofferraum durchs Land.

Als realistischer Phantast ist Wolfgang Bauer in die Literaturgeschichte eingegangen. Sein “Magic Afternoon”, mit dem er sich 1968 in die vorderste Reihe der österreichischen Gegenwartsdr...

Nach seinen beiden Romanen “Heute könnte ein glücklicher Tag sein” (2001) und “Alaskastraße” (2003), die in Österreich, aber auch in Deutschland Aufsehen erregt haben, hat ...

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