Rezensionen

Das Literaturhaus Wien hat seit 1997 eine Auswahl der wichtigsten literarischen Neuerscheinungen besprechen lassen. Mittlerweile umfasst diese Rubrik rund 3.000 Rezensionen zu österreichischer Literatur sowie rund 500 Sachbuch-Kritiken, wobei es sich fast ausnahmslos um Originalbeiträge handelt. Sie können diese Datenbank nach Autor:innen, Rezensent:innen, Erscheinungsjahr sowie nach Gattung und Genre durchsuchen.

Genre

Ein dünner Faden
Bernhard Strobel
#Prosa
// Rezension von Herbert Först

Wenn die Gartenidylle zur Zumutung wird … Mit Lupe und sprachlicher Präzision seziert Bernhard Strobel das diffuse Geflecht menschlicher Beziehungen. “Mein Geist zwang mich, alle Dinge, die i...

Gui Gui oder Die
Machbarkeit der Welt
Hubert Weinheimer
#Roman
#Debüt
// Rezension von Antonia Rahofer

Schlagabtausch zwischen Streitgespräch, Verhör und Geständnis „Zur Erinnerung: Das Herz sitzt links, also von dir aus gesehen rechts. Also hier. So lang ich wehrfähig bin, werde ich das Feuer er...

Kalamata
Ernst Wünsch
#Roman
#Prosa
// Rezension von Andreas Tiefenbacher

In Familien, die über Besitz verfügen (zum Beispiel eine Limonadenfabrik), werden Ambitionen der Nachkommenschaft, als Künstler leben zu wollen, eher kritisch beäugt, steht doch hier eindeutig im ...

hugo wolf und drei
grazien, letzter akt
Gerhard Rühm
#Theater
// Rezension von Martin Kubaczek

Wie Rühm rühmen? Großmeister der Avantgarde, mit über achtzig Einzelpublikationen zwischen Graphik, Schrift und Musik, viele davon als Drucke ohne ISBN-Nummer in Kleinstverlagen – so entzieht ma...

Sämtliche Leidenschaften
Franz Schuh
#Prosa
// Rezension von Alexander Peer

Autodiegetisches Erzählen par excellence Es ist ein Wagnis das Buch Sämtliche Leidenschaften von Franz Schuh zu besprechen, wenn doch darin einige Kritiker und deren Rezensionen zum Gegenstand der B...

Am Sims
Günter Vallaster
#Lyrik
// Rezension von Marietta Böning

„A rose is a rose“? Nun ja, genauso richtig ist auch “a rose is a.” Und was ist ein Sims? Ein Sims ist einer und noch mehr. “Am Sims” bedeutet zunächst, zum Fenster hinauszuschauen. Ab so...

Absprunghöhen
Johannes Wally
#Prosa
#Debüt
// Rezension von Gerald Lind

Die Erzählungen in Johannes Wallys literarischem Debüt Absprunghöhen verhandeln große Themen der Literatur: Unverständnis und Unglück, Intimität und Scham, Leidenschaft und Schuld, Trauer und M...

Quecksilbertage
Eva Schörkhuber
#Roman
#Prosa
#Debüt
// Rezension von Beatrice Simonsen

Eva Schörkhuber, Jahrgang 1982, ist knapp über dreißig und begibt sich in ihrem ersten Roman auf die Suche nach einer Antwort auf die Fragen dieses Lebensalters. Schon Honoré de Balzac widmete der...

Schatzkästlein des
reinlichen Hausfreundes
Stefan Abermann
#Prosa
// Rezension von Bernd Schuchter

Mitten ins Leben Manche Buchtitel sprechen für sich. Wer das Schatzkästlein des reinlichen Hausfreundes in die Hände nimmt und auf dem Cover einen 60er-Jahre-Anzug-Mann beim Abwasch sieht, ahnt, da...

Cover Stefan Abermann Schatzkästlein des reinlichen Hausfreundes, © Milena Verlag
Auf Watte
Andrea Stift (Stift-Laube)
#Prosa
// Rezension von Lisa Spalt

Ein Zitat von Horst Waggershauser, der öfters Texte von Andrea Stift in Musik setzt, ist dem neuen, stark autobiografisch gefärbten Buch der Autorin vorangestellt: „Nicht jedes Buch erzählt von s...

Der Nibelungen Untergang
Heinrich Steinfest
#Prosa
// Rezension von Bernhard Oberreither

Über die Aktualität mittelalterlicher Dichtung lässt sich ausführlich diskutieren: An sogenannten überzeitlichen Themen gibt es ja keinen Mangel. Dass hingegen Literatur, ob mittelalterlich oder ...

Nachkommen / Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland
Marlene Streeruwitz
#Roman
#Prosa
// Rezension von Claudia Peer

“In dem Augenblick hätte es mich nicht gewundert, wenn ich vor Sehnsucht und Verzweiflung in die Luft aufsteigen und fliegen hätte können und so doch nach Athen gekommen wäre. Ich kann mich ...

Grundriss eines Rätsels
Gerhard Roth
#Roman
#Prosa
// Rezension von Janko Ferk

Gerhard Roth ist einer der ganz wenigen österreichischen Großschriftsteller, wobei ich mich auf keine geringeren als Robert Musil oder Elias Canetti beziehe. Er ist es wegen seines umfangreichen sow...

Zeit etwas Sonderbares
Isabella Feimer
#Roman
// Rezension von Sabine Schuster

Zeit etwas Sonderbares heißt der neue Roman von Isabella Feimer, der nach ihrem Debüt Der afghanische Koch (2013) im Wiener Septime Verlag erschienen ist. Jürgen Schütz hat den kleinen Literaturve...

Cover Isabella Feimer Zeit etwas Sonderbares, © Septime 2014
Ooleslef
Irene Wondratsch
#Prosa
// Rezension von Günter Vallaster

Ooleslef – was wie ein Name für ein Fabelwesen aus einer Fantasygeschichte klingt, etwa einen riesigen vielarmigen resp. -füßigen Tintenfisch, ist der Name für einen defekten Tintenstrahldrucker...

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