Ein Zitat aus “Wilhelm Meisters Lehrjahre”: “… dass, wer sich nur selbst spielen kann, kein Schauspieler ist”, ist eines der dem Band vorangestellten Motti und wohl zugle...

Man kann ihnen zustimmen oder sie ablehnen – provokant ist die Lektüre von Roland Reuß’ Essays allemal. Es ist die Detailbesessenheit des Interpreten, die seine Spurensuche zu einer Lust...

In der Wissenschaft wie am Buchmarkt gilt das Kinder- und Jugendbuch als “Sonderliteratur” und Nebenschauplatz, nicht anders die Literatur des Exils. Kinder- und Jugendbuchautoren des Exil...

Woran denkt der Kritiker bei Schuttings Titel? Autobiografisches? Vergangenes, das literarisch und wenn möglich endgültig abzuhandeln, also ad acta zu legen sei? Nun, der Dichter gewährt uns auf de...

Der lateinamerikanische Andenstaat Bolivien spielte für Hitlerflüchtlinge als dauerndes Aufnahmeland eine marginale Rolle. Aufgrund der liberalen Immigrationspolitik Ende der dreißiger Jahre ließe...

Es gibt noch Neuland und Platz für Entdeckungen in der Exilforschung: dieses Buch ist der Beweis dafür. 1999 besuchten 3,5 Millionen deutsche Touristen die Insel, doch wer wußte vom dortigen deutsc...

Sie sind bereits Klassiker: Peter Handkes Wunschloses Unglück, Thomas Bernhards Frost, Anna Mitgutschs Züchtigung, Josef Winklers Muttersprache oder Norbert Gstreins Register. Allesamt sind es mehr ...
Josef Winkler hat allein im Titel seines neuesten, schon vor dem Erscheinen hochgelobten und zu Recht mit dem Alfred-Döblin-Preis 2001 ausgezeichneten Buches mit minimalen Mitteln einen umfassenden S...

“Hüten Sie sich, Gambetti, die Orte der Schriftsteller und Dichter und Philosophen aufzusuchen, Sie verstehen sie nachher überhaupt nicht, Sie haben sie in Ihrem Kopfe tatsächlich unmöglich ...

1998 erschien ein voluminöser Band, in dem die Bande zwischen Berliner und Wiener Moderne analysiert wurden (von Peter Sprengel und Gregor Streim), ein Jahr später edierten Christian Jäger und Erha...

Was der verheißungsvolle Titel dieses schmalen Bändchens meint, ist aus der Einleitung zu erfahren. Es geht um Reflexionen über die Rolle des Autors, die Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen von Li...

Als das Radio noch konkurrenzlos die heimische Wohnzimmerszene beherrschte und die Schicksale der Radio-Familie Floriani den Stoff der morgendlichen Bürogespräche lieferten, dominierte das Verstän...

Die alte Angst / zu dumm zu sein / fürs Glück. Paradigmatisch steht dieser Vers aus dem 1982 in den manuskripten veröffentlichten Gedicht Manchmal für das neue, in der Edition Korrespondenzen ersc...

In Salzburg, will man es chronologisch einordnen, hat Thomas Bernhard seine Lehrjahre verbracht. Erste journalistische Schreibversuche unternimmt er als freier Mitarbeiter bei der Salzburger Tageszeit...

Helmut Schiestls Erzählung Porträt des Schriftstellers als armer Wurstel klinkt sich ironisch in große Porträt-Erzählungen wie James Joyces Porträt des Künstlers als junger Mann oder Michel But...

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