Was wäre heute “richtigerweise” zu tun, wenn es um den Balkan geht? Wie und wohin sollte dabei “besser” gedacht werden? An welchen ideologischen Kurzschlüssen kranken politis...

Literarisches Schaffen, so Christiane Caemmerer im Vorwort, wird bis heute im Lichte zweier einander polarisierender Thesen begriffen, die das Sprachkunstwerk entweder als Produkt des eigenständigen,...

Etwas aufwendig bis gelegentlich irritierend in den beiden Anfangsabschnitten über österreichische Kulturpolitik und den organisatorischen Aufbau der Kulturverwaltung in Österreich, aber umso spann...

Karl Kraus hat, wie die meisten Intellektuellen seiner Zeit, nicht viel von ihm gehalten, was seiner Berühmtheit natürlich keinen Abbruch tat. Der “Schmalztenor”, wie Kraus verächtlich ...

Das Buch nimmt sich nicht wenig vor: einen historischen, gattungs- und forschungsgeschichtlichen sowie metakritischen Überblick über das, was man hierzulande unter der Institution Literaturkritik ve...

Es waren nur wenige Monate, die Paul Celan, über Bukarest, Budapest nach Wien fliehend, in der österreichischen Hauptstadt verbrachte. Dann zog er weiter nach Paris, wo er bis zu seinem Tod 1970 leb...

Schnellebigkeit und Informationsflut haben ihre Auswirkungen auch auf die Lexikografie. Der Anspruch, den letzten Stand des Wissens abzubilden, wird zwischen Manuskriptabgabe und Erscheinungstermin de...

Der Höhepunkt des empfindsamen Briefwechsels, der auch Sprechweise und Konventionen für den brieflichen Liebesdialog ausdifferenzierte, lag im 18. Jahrhundert. Um 1900 lassen die neuen Konkurrenzmed...

Die Bände 3 bis 5 von Reclams 2000 abgeschlossenem Romanlexikon gelten dem 20. Jahrhundert und bieten eine breite Auswahl der Literatur aus dem deutschen Sprachraum (der Anteil der österreichischen ...

“Drehbuch-Schreiben ist Filmemachen auf Papier, Regie-Arbeit, Realisations-Arbeit auf Manuskript-Papier.” (Frank Daniel)

Die Neulektüre von internationalen Texten der letzten Jahrhundertwende, eine gelungene Kooperation zwischen dem Wiener Germanisten Karl Wagner und der “Album”-Redaktion des “Standar...

Lange Zeit wurde die historische Populärkultur am Buchmarkt als ein skurriles Phänomen behandelt: es gab Anthologien von Schlagertexten aus den zwanziger Jahren, die ihren Erfolg aus der komischen S...

Es gehört zu den Eigenarten der internationalen Thomas-Bernhard-Rezeption, dass die Theaterstücke zwar mehr zur Bekanntheit ihres Autors beigetragen haben als die Prosa, dass ihnen aber nicht jene U...

Das Ziel dieses Buches ist die Wiedergabe zeitgenössischer Quellentexte. Die Auswahl und Anordnung der Texte möchte Einblick geben in die spezifischen Verhältnisse der NS-Zeit, die für das Entsteh...

Mit der Bandnummer 31000 eröffnete der Deutsche Taschenbuch Verlag im April 1998 die Reihe “dtv portrait”, die von Martin Sulzer-Reichel herausgegeben wird und “Biographien bedeuten...

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