Die Außerirdischen sind wie geschaffen dafür, um von Raoul Schrott in Poesie verwandelt zu werden. Während Günther Nenning kürzlich die Schutzengel aus der Sicht der kleinen Leute in einen Kosmos...
Vierzehn Raubzüge durch Kulturlandschaften hat der junge Autor Thomas Ballhausen in seinem neuen, im Wiener Triton Verlag erschienenen Buch unternommen. Hat er dabei auch Beute gemacht?

Fast 1.000 Seiten umfaßt dieses neue Handbuch von Begriffen aus der Literatur- und Kulturtheorie. Vladimir Biti konzentriert sich dabei auf das 20. Jahrhundert, wodurch ältere Begriffe, die in diese...

Fördert das Netz die Trivialisierung? Christine Böhlers Darstellung legt diesen Schluss nahe. Der geringen Anzahl von professionellen Autoren, die spezifische Literatur für das Internet verfassen, ...

Da waren die Germanisten wieder mal ihrer Zeit voraus: Bereits im April 2000 veranstaltete man in Rijeka, dem ehemaligen Fiume und Geburtsort Ödön von Horváths, aus Anlaß des 100. Geburtstag des D...

Betitelt ist der Sammelband mit Texten und Materialien von und über Erich Fried im Londoner Exil nach der Adresse der wichtigsten österreichischen Exilorganisation in Großbritannien, dem kommunisti...

Das im Zweiten Weltkrieg neutral gebliebene Schweden bot einer vergleichsweise bescheidenen Anzahl von Immigranten Zuflucht vor dem Nationalsozialismus – davon circa tausend Österreichern. Ähn...

In der Litratur pflegen sich Epochenwechsel nicht immer an die dafür vorgesehenen Jahreszahlen zu halten. Auf diesen Nenner lassen sich die Ergebnisse des fünften Johannesburger Germanistentreffens ...

Das Schreiben sei den Protagonisten von Bernhards Prosawerk das Maß aller Dinge und die Schlussworte aus Bernhards früher Novelle “Die Mütze” (“ich schrieb und schrieb und schrieb...

Wie haben jüdische Kinder und Jugendliche die nationalsozialistische Verfolgung erlebt und wie läßt sich diese Erfahrung sprachlich gestalten? Was wiederum impliziert die literarische Formgebung f...

Die Restitutionsdebatten finden aktuell ihren Niederschlag auch in der Editions- und Forschungspraxis der Germanistik. So wollte Oskar Pausch, langjähriger Direktor des Österreichischen Theatermuseu...

Um “den” Roman “des” 20. Jahrhunderts auf 213 Seiten abzuhandeln, bedarf es der Komplexitätsreduktion. Wollte man das Thema nämlich in all seiner Unübersichtlichkeit, Weitl...

Manche Behauptungen lassen sich zwar leicht widerlegen, sind aber dennoch schwer aus der Welt zu schaffen. Als Ferdinand Raimund in den frühen Morgenstunden des 30. August 1836 sich in der panischen ...

“Meine Güte, was machen wir nur Ohne Plot-Points und 3-Akte-Struktur? Ohne Helden, Ohne Antagonisten Kommen wir auf die Schwarze Listen.” (Jammerchor angehender Drehbuchautoren vor dem j...

Sie ist wohl eine der größten Versuchungen, mit denen Leser wie Literaturwissenschaftler zu kämpfen haben: Diejenige nämlich, sich in die Person eines Autors hineinzuversetzen, sein Leben als ein ...

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