Rezensionen

Das Literaturhaus Wien hat seit 1997 eine Auswahl der wichtigsten literarischen Neuerscheinungen besprechen lassen. Mittlerweile umfasst diese Rubrik rund 3.000 Rezensionen zu österreichischer Literatur sowie rund 500 Sachbuch-Kritiken, wobei es sich fast ausnahmslos um Originalbeiträge handelt. Sie können diese Datenbank nach Autor:innen, Rezensent:innen, Erscheinungsjahr sowie nach Gattung und Genre durchsuchen.

Genre

Sprungbrett und Sarg
Erich Wolfgang Skwara
#Lyrik
// Rezension von Marcus Neuert

Gedichte vor der großen Transzendenz Die Lyrik des 1948 in Salzburg geborenen Autors Erich Wolfgang Skwara hat einen melancholischen, mitunter an die Einsicht in eine Lebens-Vergeblichkeit gemahnende...

Blauzeug
Angelika Reitzer
#Lyrik
// Rezension von Alexander Kluy

Angelika Reitzers erster Gedichtband Blauzeug setzt mit Verve ein: mit einem eindrucksvollen Langgedicht über Rom, das sich über neunzehn Seiten erstreckt.

Text fur Aliens
Ann Cotten
#Prosa
// Rezension von Karin S. Wozonig

2023/24 hatte Ann Cotten die Poetikdozentur des Literaturhauses Hannover und der Leibniz Universität Hannover inne. Ihre Vorlesungen, unter anderem zu den Themen Regellosigkeit, Fremdheit und Machtmi...

Laurenzerberg
Christoph Zielinski
#Roman
#Debüt
// Rezension von Alexander Kluy

Die Traditionslinie von Dichterärzten – Schriftsteller, die ein Medizinstudium absolvierten und oft auch als Ärzte praktizierten – reicht viele Jahrhunderte zurück; vom sephardischen Dichter un...

Woodstocks Enten
Verena Roelants
#Prosa
#Debüt
// Rezension von Marcus Neuert

Innenansichten einer Verlorenen Ein namenloses weibliches Ich, eine beendete Beziehung zu C, eine Kreativ-Influencerin namens Nelly als Vorbild und Halt, die Aufmerksamkeit heischende Produktwelt unse...

Mein Leben, meine Freunde
Janko Ferk
#Prosa
// Rezension von Alexander Kluy

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, auch wenn die ganze Welt zusammenfällt. (1930, T: Robert Gilbert / M: Werner Richard Heymann...

Anstalten
Timo Brandt
#Roman
// Rezension von Evelyn Bubich

„Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben“ Anstalten, der neue Roman von Timo Brandt ist klug, kritisch, witzig – und hat selbstrefer...

Poller. Idyllen
Ann Cotten
#Lyrik
// Rezension von Judith Leister

Vertrackt, verspielt, verblüffend: Die österreichisch-amerikanische Lyrikerin Ann Cotten führt das Publikum mit ihren „Pollern“ an der Nase herum und verführt es mit ihrer Spielfreude.

space waste
Stefan Schmitzer
#Lyrik
// Rezension von Ursula Ebel

Stefan Schmitzers neuer Lyrikband space waste setzt bei der Frage nach der „Verschriftlichbarkeit“ eines Geräuschs an und weitet diese poetologische Perspektive zunehmend auf drängende gesellsch...

Mitternachtszustand
Anja Bachl
#Lyrik
// Rezension von Marianne Jungmaier

Auflösung in a-Moll Vielschichtig und kunstfertig verhandelt, chiffriert und destilliert Anja Bachl in ihrem neuen Gedichtband Mitternachtszustand Themen wie Identität, Zugehörigkeit, Verlust, Schm...

Die Liste der Lebenden
Stefan Kutzenberger
#Roman
// Rezension von Karin S. Wozonig

Eine märchenhafte Fügung führt Hans Christian Andersen und seine beste Freundin Henriette Wulff über eine ebenso historische Schiffskatastrophe zusammen – oder auch nicht. Die Liste der Lebenden...

Bled
Regina Hofer
#Comic
// Rezension von Marina Rauchenbacher

Regina Hofer, die 2024 den österreichischen Outstanding Artist Award erhalten hat, beschäftigt sich in ihren Arbeiten durchwegs mit intensiven Themen – vor allem mit psychischen Erkrankungen und G...

Die Wolken von beiden Seiten gesehen
Klemens Renoldner
#Roman
// Rezension von Sabine Dengscherz

Ein Brief, ein (vermeintlicher?) Selbstmord und eine zerbrochene Freundschaft – eine Recherche, Filmideen und eine Spurensuche auf mehreren Ebenen, samt Ungereimtheiten und Diskussionsbedarf. Klemen...

Simple Neruda
Regina Hilber
#Lyrik
// Rezension von David Hoffmann

Mit Simple Neruda präsentiert Regina Hilber einen Gedichtband, der über ein lyrisches Reiseprotokoll hinausgeht. Er ist eine Beobachtung gesellschaftspolitischer Fragen hinter touristischen Erlebnis...

Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht
Josef Winkler
#Roman
// Rezension von Arno Rußegger

Im Namen der Schwester In seinem jüngsten Roman Das Glück ist ein Engel mit ernstem Gesicht hat Josef Winkler die Stellschrauben seines literarischen Autofiktionalisierungsapparats noch ein paar Mal...

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