Rezensionen

Das Literaturhaus Wien hat seit 1997 eine Auswahl der wichtigsten literarischen Neuerscheinungen besprechen lassen. Mittlerweile umfasst diese Rubrik rund 3.000 Rezensionen zu österreichischer Literatur sowie rund 500 Sachbuch-Kritiken, wobei es sich fast ausnahmslos um Originalbeiträge handelt. Sie können diese Datenbank nach Autor:innen, Rezensent:innen, Erscheinungsjahr sowie nach Gattung und Genre durchsuchen.

Genre

Schon schwankte die Welt
Felicitas Prokopetz
#Roman
// Rezension von Jelena Dabić

Eine Frauenfreundschaft im Widerstreit mit einer neuen Liebesbeziehung. Was nach der aufopferungsvollen Mutterschaft kommt. Die Jungen gehen ganz eigene Wege. Und mittendrin: die Rätsel der Naturwiss...

Die Exodus-Verschwörung
Peter Schattschneider
#Roman
// Rezension von David Wimmer-Wallbrecher

Erfrischend harte SF-Kost Mit Die Exodus-Verschwörung liefert Peter Schattschneider ein seltenes Stück Genre-Science-Fiction aus österreichischer Feder und das, obwohl literarische Zukunftsszenarie...

Sie wollen uns erzählen
Birgit Birnbacher
#Roman
// Rezension von Sabine Schuster

Eine temperamentvolle Mutter und ihr neurodivergenter Sohn stehen im Zentrum des vierten Romans der Salzburger Autorin und Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher. Bereits der Titel Sie wollen uns e...

Hauch
Xaver Bayer
#Roman
// Rezension von Franz Schörkhuber

Auf der anderen Seite des Spiegels Xaver Bayers Briefroman Hauch scheint seltsam aus der Zeit gefallen und ist zugleich eine präzise Diagnose unserer Gegenwart – vor allem aber ist es ein Buch übe...

Opernball
Stefanie Sargnagel
#Prosa
// Rezension von Anna-Elisabeth Mayer

Über den Walzer, das Beinstellen und die Kunst, auf die Zehen zu steigen Stefanie Sargnagels Opernball ist eine als Satire getarnte soziologische Studie – ganz ohne Privatschule verständlich.

Vom Festhalten und Loslassen der Welt in Jahreszeiten
Dieter Sperl
#Prosa
// Rezension von Marianne Jungmaier

„Poesie ist Werden“ oder: on the road mit Remy Martini Dieter Sperl beschaut und reflektiert in seinem neuen Buch Vom Festhalten und Loslassen der Welt in Jahreszeiten das Selbst, die Welt, Bewuss...

Prosopon
Anna Felnhofer
#Roman
// Rezension von Alexander Peer

Ein Unfall setzt in Anna Felnhofers Roman Prosopon eine Spurensuche in Gang, die blinde Flecken sichtbar macht und ein lange unterdrücktes Unbehagen zur Sprache bringt. Für die weibliche Hauptperson...

Kontinentaldrift
Marianne Jungmaier
#Prosa
// Rezension von Kaśka Bryla

Von Jerewan nach Islamabad, von den Redwoods in den USA nach Dubai, von den Pyrenäen nach Kathmandu – in ihrem Erzählband Kontinentaldrift schickt Marianne Jungmaier ihre namenlose Ich-Erzähleri...

Die Nacht hat hundert Wege
Wolfgang Bleier
#Prosa
// Rezension von Marcus Neuert

Signale an die taube Welt In Die Nacht hat hundert Wege öffnet Wolfgang Bleier ungewöhnliche Zugänge zu Träumen und unbewusstem Erleben. Aus hochpoetischen Verdichtungen im Prosagewand entstehen e...

Ich erzähle von meinen Beinen
Cornelia Travnicek
#Roman
// Rezension von Veronika Hofeneder

Humorvoll und erzählerisch originell widmet sich Cornelia Travnicek in Ich erzähle von meinen Beinen brisanten gesellschaftspolitischen Themen: Muttersein als Spagat zwischen Selbstverwirklichung, R...

Zeitgeist
Raoul Schrott
#Lyrik
#Essay
// Rezension von Monika Vasik

Raoul Schrott widmet sich in seinem neuesten Buch dem Zeitgeist. Er legt sowohl eine gelehrte, das Zeitgeistige ablehnende essayistische Abhandlung als auch einen eindrücklichen Lyrikband vor.

Ein verlassenes Haus
Lisa Wölfl
#Roman
#Debüt
// Rezension von Daniela Chana

Was bleibt übrig von den verlorengegangenen Träumen und Gefühlen der Jugend, während man sich in einem aufreibenden Erwachsenenalltag voller Probleme, Verantwortung und Verpflichtungen verliert? W...

Uppercut
Maja Iskra
#Roman
#Debüt
// Rezension von Marina Rauchenbacher

Vom Widerstreit zwischen Empathie und Verrohung, Liebe und Hass, Wärme und Kälte: Maja Iskras Debütroman Uppercut, aus dem Serbischen ins Deutsche übersetzt von Mascha Dabić und der Autorin selbs...

Strahlen
Verena Stauffer
#Roman
// Rezension von Sabine Dengscherz

Vier Männer, vier Beziehungen: Das Ich spiegelt sich in den anderen, und die anderen spiegeln sich in der Kunst. In ihrem jüngsten Roman Strahlen erzählt Verena Stauffer von einer Malerin und ihre...

Acker,
Baulücke,
Deponie.
Ein Brachenatlas
David Bröderbauer
#Essay
// Rezension von Alexander Peer

Dieses Buch ist ein Atlas des Übersehenen, eine Kartografie von Zwischenzuständen, eine Liebeserklärung an Orte, die – nicht bewirtschaftet und scheinbar ungenutzt – von den meisten Menschen ni...

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