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Erich Fried Preis 2023

So. 19.11.2023
zum Nachlesen: Dankesrede von Preisträger Thomas Kunst & Laudatio von Jurorin Monika Helfer

Der deutsche Autor Thomas Kunst ist Erich Fried Preisträger 2023.
Er ist der ungewöhnlichste Lyriker, den ich kenne, einer der die Welt im Kopf umdreht und die Seiten einschneidet, einer, der alles einfärbt mit selbstgemixter Farbe“, begründete Monika Helfer, alleinige Fried Preis Jurorin 2023, ihrer Entscheidung.

Die Verleihung durch Theresia Niedermüller, Sektionschefin Kunst und Kultur im BMKOES, fand am Sonntag, den 19. November 2023 im Literaturhaus Wien statt.

Die Leser:innen des Literaturhaus Wien-online-Magazins können die Dankesrede von Preisträger Thomas Kunst und die Laudatio von Jurorin Monika Helfer nachlesen, wofür wir uns bei beiden herzlich bedanken.

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Thomas Kunst, 1965 in Stralsund geboren, ist Mitarbeiter der deutschen Nationalbibliothek Leipzig und lebt in Sachsen-Anhalt. Er veröffentlicht Gedichte und Romane sowie Hörbücher, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, und beschäftigt sich mit musikalischer Improvisation. Zuletzt erschien sein Roman Zandschower Klinken, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2021 stand. Für seine literarischen Arbeiten wurde er vielfach ausgezeichnet – u. a. mit dem Lyrikpreis Meran (2014). Erst jüngst wurde ihm auch der Kleist-Preis 2023 zuerkannt.

Monika Helfer gehört zu den renommiertesten Schriftstellerinnen Österreichs. Sie schreibt Romane, Erzählungen und Kinderbücher. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse. 2021 stand ihr Roman Vati auf der Shortlist zum deutschen Buchpreis. Ihr Kurzgeschichtenband Bettgeschichten und andere wurde auf der Longlist für den Österreichischen Buchpreis 2022 nominiert. Ihr neuester Roman Die Jungfrau erschien 2023.

 

 

Der Erich Fried Preis ist eine der renommiertesten literarischen Auszeichnungen Österreichs und wird seit 1990 durch die Internationale Erich Fried Gesellschaft vergeben und von jährlich wechselnden Einzeljuror:innen entschieden. Der Preis wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport gestiftet und ist mit 15.000 Euro dotiert.

Zu den Preisträger:innen der letzten Jahre zählen Thomas Stangl, Nico Bleutge, Rainer Merkel, Judith Hermann, Dorothee Elmiger, Leif Randt, Teresa Präauer, Steffen Mensching, Esther Kinsky, Frank Witzel und zuletzt Melinda Nadj Abonji.

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