Dieses Buch enthält vierzehn ausgewählte Aufsätze, davon zwei bisher ungedruckt, die anderen erschienen zwischen 1975 und 1998, elf davon als Rezensionen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der...

Daß Leo Perutz lange Zeit einer breiteren Leserschicht weitgehend unbekannt blieb, mag verwundern. Noch erstaunlicher ist allerdings, daß die literaturwissenschaftliche Forschung bislang auch eher z...

Get big fast. Die Zeit, da Erfolgsstorys aus dem Wirtschaftsleben mit Literatur nichts zu tun hatten, ist vorbei. Zwar unterscheidet sich Robert Spectors Unternehmer-Porträt weder sprachlich noch im ...

Diese Beiträge aus dem Kontext des Instituts für Zeitgeschichte an der Universität Innsbruck befassen sich mit den “vergessenen” Opfern des Nationalsozialismus, mit jenen Männern und F...

Einem Klischee zufolge, das am Leben zu halten auch oder gerade der Literaturbetrieb ein massives Interesse zu haben scheint, gilt Marlen Haushofer als Opfer. Als Opfer der Männergesellschaft, als Op...

Werner Schwab hatte etwas mehr als zehn literarische Schaffensjahre, um sich in das Bewußtsein der (Theater-)Öffentlichkeit zu katapultieren. Das ist ihm eindeutig gelungen. In den frühen neunziger...

Gmünd, Kleinstadt im Waldviertel, an der Grenze zu Tschechien ist ein eher vergessener Ort; interessant heutzutage bloß für EsoterikerInnen, die in der Umgebung Kraftorte und magische Steine besuch...

Es geht gleich ordentlich die Post ab in Monika Wogrollys Roman Die Menschenfresserin. Die Protagonistin der Geschichte, eine Frau namens Rosa, wird von der Autorin in den Text hineingeworfen, ungefä...

Der prominente Schauspieler, Autor und Entwicklungshelfer Dietmar Schönherr hat wieder einmal ein Buch vorgelegt; im Untertitel wird es als die Erneuerung eines Liebesschwurs ausgewiesen. Es geht als...

Im neuesten Teil seiner Triologie, die der Analyse der zeitgenössischen politischen Zustände in Österreich mit literarischen Mitteln gewidmet ist, wendet sich Walter Wippersberg einem Protagonisten...

Mit seiner zwölfbändigen “deutschen Literaturgeschichte” will der Deutsche Taschenbuchverlag beweisen, “dass Literaturgeschichte nicht abstrakt und theoretisch sein muss, dass sie ...

Wenn man das erste Mal damit konfrontiert ist, daß der damals einundfünfzigjährige Thomas Bernhard eine gleichaltrige Figur über den Niedergang, der mit diesem Lebensalter einsetzt, ausgerechnet a...

Bereits der erste Satz des Vorwortes nimmt einen für das Buch ein: “Es gibt keine bessere Art zu lernen als am gelungenen Vorbild.” (S. VII) Darin kondensiert sich die Erfahrung des Liter...
Der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Hans-Ulrich Treichel legt in Über die Schrift hinaus Aufsätze und Essays vor, die er in den letzten zwanzig Jahren in den verschiedensten Medien verö...

Es ist eine Art Markenzeichen des Schweizer Germanisten Peter von Matt, mit großzügiger Geste und beeindruckender Kundigkeit diachrone Analysen menschlicher Grundkonstellationen in der Literatur anz...

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