Jazra Khaleed ist Dichter, Performer, Filmemacher und Literaturübersetzer. Er lebt in Athen und schreibt auf Griechisch. In seinen Arbeiten setzt er sich mit den Fragen der Heimat und Herkunft, Migration und Krieg, Rassismus, Klassismus sowie der Kultur und den Kämpfen der Arbeiterklasse auseinander. Jazra Khaleed untersucht, wie Sprache und Kunst soziale Beziehungen und Machtstrukturen prägen, aufrechterhalten und verändern, insbesondere durch eine Reihe von Gedichten, die für Publikationen wie Lichtungen, manuskripte, perspektive, The Los Angeles Review of Books, World Literature Today und The Guardian übersetzt wurden.
Als Herausgeber der griechischen Lyrikzeitschrift Teflon übersetzte er die Werke österreichischer Autor:innen wie Clemens Setz, Sophie Reyer, Ann Cotten und Stefan Schmitzer ins Griechische. Bisher sind sechs seiner Gedichtbände in deutscher Übersetzung erschienen, zuletzt Mein Körper ist kein Land (aus dem Griechischen von Peter Constantine, 2026 parasitenpresse).
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