
Noch bis 30. April 2026 läuft die Ausschreibung zu den exil-Literaturpreisen 2026 in den Kategorien Prosa, Lyrik und Drama für Schreibende mit einer anderen Erstsprache als Deutsch.
Vergeben werden 3 Prosapreise, die mit insgesamt EUR 6.500 dotiert sind und 1 Lyrikpreis (EUR 1.500). Darüber hinaus gibt es einen mit EUR 1.000 dotierten Preis für Schreibende mit Deutsch als Erstsprache. Der Einsendeschluss für den jugend-literaturpreis und den schulklassen-preis ist am 30. Juni 2026.
Teilnahmeberechtigt sind alle, die seit mindestens einem halben Jahr in Österreich leben. Die Texte (max. 10 Seiten / etwa 1.800 Zeichen pro A4-Seite) sollen sich „im weitesten Sinne mit den Themen Fremdsein, Anderssein, Leben zwischen Kulturen auseinandersetzen“ und müssen von der Autorin/dem Autor selbst in deutscher Sprache verfasst und bis zum Zeitpunkt der Einreichung unveröffentlicht sein. Ausführliche Informationen zu den Preisen sind auf der Homepage der edition exil zu finden.
Für den seit 2018 biennal vergebenen exil-dramatiker*innenpreis, eine kooperation des vereins exil mit den wiener wortstaetten, können Autor:innen aus dem gesamten deutschen Sprachraum ein fertiges Theaterstück direkt an die wiener wortstaetten einreichen: www.wortstaetten.at
Über die Vergabe der Preise entscheiden jährlich wechselnde Juryteams. Die Teilnehmer:innen werden spätestens im Oktober über den Ausgang des Wettbewerbs informiert. Die Preisverleihung findet am 11. Dezember 2026 im Literaturhaus Wien statt. Die prämierten Texte erscheinen im Herbst 2026 in der Anthologie preistexte 26 der edition exil.
Seit 1997 vergibt der Verein Exil die Exil-Literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“. Autor:innen wie Julya Rabinowich, Dimitré Dinev, Didi Drobna, Susanne Gregor, Thomas Perle und Samuel Mago wurden für ein größeres Publikum entdeckt und veröffentlichten ihre ersten Bücher in der Edition Exil. Migrations- und Emigrationserfahrungen, Exil und Rückkehr, Leben zwischen Kulturen sind Themenschwerpunkte des Verlages. Die edition exil veröffentlicht keine fertig eingesandten Manuskripte, sondern betreut und begleitet literarische Projekte in der Exil-Preisträger:innen-Werkstatt von der Idee bis zur Fertigstellung.
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