Volha Hapeyeva
Meine österreichische Literatur

Ausstellung im Foyer des Literaturhaus Wien

Vernissage
// 03.06.2025
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In ihrer Ausstellung Meine österreichische Literatur bringt die belarussische Autorin Volha Hapeyeva eigene bildnerische Arbeiten mit fremden und eigenen literarischen Texten und Erinnerungen in ein intensives Gespräch. Das Ergebnis ist ein sehr persönlicher Blick auf österreichische Literatur, in der H. C. Artmann, Barbara Frischmuth, Elfriede Gerstl, Marlen Haushofer, Christine Lavant, Friederike Mayröcker, Robert Musil und Alfred Kolleritsch einen wichtigen Platz einnehmen.

Die erste Monotypie (ein Druck, von dem aber nur ein Exemplar existiert) aus diesem Zyklus entstand während des Hörens einer Radiosendung über Friederike Mayröcker im Dezember 2024 in München – ein intuitives Porträt, das sich aus dem akustischen Moment speiste. Daraus entwickelte sich die Idee, „Porträts“ österreichischer Autor:innen zu gestalten. Originaltöne, Interviews und literarische Features dienten als klanglicher und konzeptueller Hintergrund.

Während ihres Wien-Aufenhalts als Stipendiatin des Friedericke Mayröcker Residence Programms im Jänner/Februar 2025 hat Volha Hapeyeva das Projekt vorangetrieben und präsentiert nun im Literaturhaus Wien eine Serie von “Porträts” von: Friederike Mayröcker / Christine Lavant / Robert Musil / Elfriede Gerstl / H. C. Artmann / Marlen Haushofer / Barbara Frischmuth / Alfred Kolleritsch.
Zu Volha Hapeyevas intuitiven Porträts gehören neben den Monotypien auch Zitate und Textfragmente der Porträtitierten. In der Ausstellung sind diese nicht namentlich gezeichnet, sodass die Besucher:innen vor Ort eingeladen sind, die Zitate und Bilder einer oder einem der genannten Autorinnen / Autoren zuzuordnen.

Der zweite Teil der Ausstellung ist eine Hommage an Friederike Mayröcker (1924–2021) und ihre einzigartige Schreibwelt. Inspiriert von der Atmosphäre in ihrer ehemaligen Wohnung in der Zentagasse entstanden dort – im Jänner und Februar 2025 – vier Gedichte, getippt auf einer der berühmten „Hermes Baby“ Schreibmaschinen, die einst Mayröcker gehörten. Diese Texte sind auf transparentem Papier zu lesen.

Konzept & Gestaltung: Volha Hapeyeva
Ausstellungsdauer: bis 12.11.2026

Öffnungszeiten: Mo–Do: 09.00–17.00 Uhr
Sommeröffnungszeiten Juli bis September 2026: Mo— Mi: 09.00—17.00 Uhr

 

Volha Hapeyeva, geboren in Minsk, Belarus, ist Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin, Künstlerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. English PEN Translates Award, Wortmeldungen-Literaturpreis, Stipendium des Berliner Künstlerprogramms DAAD. Volha hat 16 Bücher auf Belarussisch veröffentlicht, auf Deutsch erschienen bislang fünf Bücher. Sie ist regelmäßig auf internationalen Festivals zu Gast. Ihre Werke wurden in mehr als 15 Sprachen übertragen. Seit 2020 schreibt Volha Hapeyeva auch auf Deutsch und wohnt als Nomadin in Österreich und Deutschland. Homepage von Volha Hapeyeva

 

Volha Hapeyeva Meine österreichische Literatur

Ausstellungsführung mit Volha Hapeyeva

Volha Hapeyeva Meine österreichische Literatur

Josef Haslinger und Volha Hapeyeva in der Ausstellung

Volha Hapeyeva Meine österreichische Literatur

Monotypie

Volha Hapeyeva Meine österreichische Literatur

Monotypie

Volha Hapeyeva Meine österreichische Literatur

Ausstellungsbesucher:innen

Volha Hapeyeva Meine österreichische Literatur

Monotypie

Volha Hapeyeva Meine österreichische Literatur

Monotypie

Volha Hapeyeva Meine österreichische Literatur

Monotypie

Volha Hapeyeva Meine österreichische Literatur

Monotypie

Volha Hapeyeva Meine österreichische Literatur

Volha Hapeyeva vor ihrer Ausstellung
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