Di, 04.06.2024, 19.00 Uhr
#LESUNG
#LITERATURZEITSCHRIFT

KI in der Literatur: Nur ein playground, writer of writer oder Tod des Autors?

Podium-Heftpräsentation Frühjahrsausgabe 211/212

Als der britische Informatiker und Mitbegründer der denotationellen Semantik Christopher Strachey Anfang der Fünfziger-jahre mit seinen Loveletters das erste poetische Werk der elektronischen Literatur schuf, war das zwar ohne Zweifel eine Pionierleistung – eine fundamentale Veränderung des Sprachgebrauchs und der Literaturentwicklung ging damit aber nicht einher. 2024 haben Texte mit KI-generierten Inhalten keinen Seltenheitswert. Aber wie substanziell sind sie dann noch?
Stehen wir vor einer essenziellen Veränderung des Sprach- und Literaturverständnisses? Wie wird sich in diesem Kontext Autor:innenschaft (und Leser:innenschaft) verändern? Was bedeuten die digitalen Entwicklungen für die Kommerzialisierung der Sprache, der Literatur? Was bleibt, wenn der Kontrollverlust kommt? Intransparenz in der Textproduktion und Entindividualisierung der Autorin/des Autors haben künstlerische, politische, ökonomische sowie ethische Auswirkungen. Die Literaturzeitschrift Podium befasst sich in ihrer Frühjahrsausgabe mit dem Thema KI & Literatur und versammelt hierzu unterschiedliche literarische Beiträge, die von Prosa über Essay bis Lyrik reichen.

Lesungen: Isabella Feimer, Sophia Lunra Schnack
Performance: Jörg Piringer
Moderation: Evelyn Bubich (Herausgeberin)

Eine Veranstaltung von Podium in Kooperation mit dem Literaturhaus Wien

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