Do, 7.5.2026, 19.00
#LESUNG
#BEGEGNUNG

Freiheit des Wortes 2026
Die Freiheit zu gehen, die Freiheit zu bleiben

¡Textpräsentationen!

Lesende: David Hoffmann, Sarita Jenamani, Markus Köhle, Manuela Kurt, Cornelia Stahl, Susanne Toth
Diskussion: Brigitte Buchhammer und Petar Rosandić
Organisation und Moderation: Andreas Pavlic und Eva Schörkhuber

Sich auf den Weg zu machen, um über die Grenzen des Gewohnten hinauszugehen, gehört auf die eine oder andere Weise zu jeder literarischen Schreibbewegung: Ausgelotet werden dabei neue Erfahrungen, veränderte Sichtweisen, unerwartete Zugänge und nicht zuletzt die mäandernden Ränder von Sprache(n). Die Möglichkeiten, sich über physische, sprachliche, zeitliche und räumliche Grenzen hinwegzusetzen, sind allerdings global sehr ungleich verteilt: Das betrifft Schriftsteller:innen, die aufgrund von Kriegspropaganda zensiert und von autoritären Regimen verfolgt werden, aber auch all jene Menschen, deren Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird: durch Einreise- und Ausreisebestimmungen; durch infrastrukturelle, institutionelle, ökonomische und sprachliche Barrieren. Die Freiheit, dorthin zu gehen, wohin eine:r möchte, ist ebensowenig für alle gleich wie die Freiheit zu bleiben: Armut, Kriege, ökologische Krisen, politische, rassistische und sexistische Verfolgung vernichten die Grundlagen für eine sichere Existenz. Die Folge sind Flucht- und Migrationsbewegungen, die ihrerseits gewaltvoll eingedämmt und in die engen Grenzen nationaler Zugehörigkeiten gezwängt werden. Nicht in der je eigenen Sprache bleiben zu können, ist eine unter vielen anderen Konsequenzen, mit denen jene, die auswandern, leben müssen.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Grazer Autorinnen Autorenversammlung 

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