So, 15.11.2026, 11.00

Erich Fried Preis 2026
Verleihung an Fiston Mwanza Mujila

¡Ausgezeichnet!

Begrüßung: Josef Haslinger, Präsident der Internationalen Erich Fried Gesellschaft
Preisträger: Fiston Mwanza Mujila
Laudatio: Daniela Seel
Verleihung: Theresia Niedermüller (Leiterin Sektion Kunst und Kultur BMWKMS)

Der in Graz lebende und aus dem Kongo stammende Schriftsteller Fiston Mwanza Mujila wird mit dem Erich Fried Preis 2026 ausgezeichnet. Die alleinige Jurorin des Preises, die deutsche Schriftstellerin und Verlegerin Daniela Seel, schreibt zum Autor: „Fiston Mwanza Mujila verbindet in seinen Texten auf begeisternde Weise Leben, Träumen und Denken, die alltäglichen Abgründe und Aufschwünge des Menschen, immer eingewoben in Musik und das Flüstern, Lachen, Spotten, Jammern, Fluchen, Jauchzen, Rauschen, Kosen und Loben der menschlichen Stimme.“

Der Erich Fried Preis wird seit 1990 durch die Internationale Erich Fried Gesellschaft vergeben und von jährlich wechselnden Einzeljuror:innen entschieden. Er ist mit 15.000 Euro dotiert und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport gestiftet.

In Kooperation mit der Internationalen Erich Fried Gesellschaft

Fiston Mwanza Mujila (* 1981) schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und unterrichtet Literaturen afrikanischer Länder an der Universität Graz. Zuletzt erschien 2022 Tanz der Teufel (Zsolnay, Übersetzungen aus dem Französischen Katharina Meyer und Lena Müller) und Kasala für meinen Kaku, Gedichte (Ritter Verlag, Übersetzung Elisabeth Müller). Er wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Peter Rosegger Literaturpreis (2018), dem Preis der Literaturhäuser und dem George Saiko Reisestipendium (beide 2024).

Daniela Seel (* 1974) lebt als Autorin, Übersetzerin und Leiterin des Lyrikverlags kookbooks in Berlin. Sie veröffentlichte mehrere Gedichtbände, zuletzt Nach Eden (Suhrkamp Verlag, 2024). Sie erhielt u. a. den Kleist-Preis 2025.

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