Begrüßung: Josef Haslinger, Präsident der Internationalen Erich Fried Gesellschaft
Preisüberreichung: Andreas Babler, Bundesminister für Kunst und Kultur
Preisträgerin: Cemile Sahin
Laudatio: Fatma Aydemir
Musik: Mikail Aslan (Saz), mit Susanne Hirsch (Cello) und Erdem Pancarci (Tembûr)
Die kurdisch-alevitische Schriftstellerin und Künstlerin Cemile Sahin wird mit dem Erich Fried Preis 2025 ausgezeichnet. Das hat die deutsche Schriftstellerin und Journalistin Fatma Aydemir, alleinige Jurorin 2025, entschieden. Sie schreibt zur Autorin: „Cemile Sahin ist eine Schriftstellerin und visuelle Künstlerin, deren literarische Arbeit von der meisterhaften Verschränkung von Sprache und Bild, von Poetischem und Politischem geprägt ist. In ihren Romanen erzählt sie nüchtern und gleichermaßen zärtlich von Menschen, die in einer von Krieg und Gewalt geprägten Welt nicht nur ums bloße Überleben, sondern immer auch um einen eigenen Freiheitsbegriff kämpfen. Der Blick, dessen sich Sahin dabei bedient, ist der einer Cineastin, einer Sprachkünstlerin und einer Chronistin des Exils.“ Und weiter: Sie pflegt eine „Erzählkunst, die sich trotz Schwere ihres Gegenstands niemals der Künstlichkeit und der Komik verweigert, und gerade darin ihre Widerständigkeit entfaltet.“
Der Erich Fried Preis wird seit 1990 durch die Internationale Erich Fried Gesellschaft vergeben und von jährlich wechselnden Einzeljuror:innen entschieden. Er ist mit 15.000 Euro dotiert und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport gestiftet.
In Kooperation mit der Internationalen Erich Fried Gesellschaft

