Moderation und Gespräch: Zoltán Lesi, Stefanie Jaksch und Magdalena Stammler
Lesung und Gespräch: Eszter T. Molnár und Julya Rabinowich
Das Ziel der gemeinsamen Reihe des Literaturhaus Wien und des Österreichischen Kulturforums Budapest ist, österreichische und ungarische Autor:innen in einen Dialog zu bringen. In der aktuellen Ausgabe begegnen sich zwei Anthologien: Die von Zoltán Lesi herausgegebene Anthologie An unseren Grenzen haben wir Angst – Emigration aus Ungarn (danubebooks) zeigt, wie vielfältig die zeitgenössische ungarische Literatur das Thema Emigration, das Ungarn in wiederkehrenden Wellen stark betrifft, aus unterschiedlichen Sichtweisen verarbeitet. Die von Stefanie Jaksch und Magdalena Stammler herausgegebene Anthologie bluten (Haymon Verlag) versammelt Texte von 15 Autorinnen, die von Kämpfen und Widerständigkeit erzählen, manchmal sanft, manchmal verstörend, witzig und anders von der Alltäglichkeit des Blutens schrieben: über Altersarmut, Gewalt, das (Nicht-)Muttersein, Menstruation, Menopause, den Kampf um Existenzberechtigung und faire Behandlung in der Arbeitswelt. Die Autorinnen Eszter T. Molnár und Julya Rabinowich lesen ihre Anthologietexte und sprechen mit den Herausgeberinnen über Emigration, Feminismus und die Funktionen von literarischen Anthologien.
Wien-Budapest-Transit ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe mit dem Österreichischen Kulturforum Budapest. Der Abend findet in Kooperation mit dem Collegium Hungaricum Wien statt.

