
Aus 205 Einreichungen für den Deutschen Buchpreis hat die Jury 20 Romane ausgewähl, darunter zwei Titel aus österreichischen Verlagen: Elias Hirschls Schleifen, erschienen bei Zsolnay und Giuliano Musios Aus anderem Holz aus dem Luftschacht Verlag. 17 der Autor:innen wurden zum ersten Mal für die Auszeichnung vorgeschlagen, auf der Liste finden sich zudem sechs Romandebüts, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels bekanntgab. Der Deutsche Buchpreis ist mit EUR 25.000 dotiert.
Die Longlist:
„Das Vergangene ergründen, um Gegenwart zu verstehen – das findet sich in unserer Auswahl der Romane des Jahres 2026 auf ganz unterschiedliche Weisen“, erklärte Jurysprecherin Cornelia Geißler von der Berliner Zeitung. „Stilbewusst, innovativ, durchaus auch mit Witz zeigen die Autorinnen und Autoren die Verletztheit ihrer Figuren, begleiten Aufbrüche in eine andere Zukunft.“
Der Jury gehören neben Cornelia Geißler an: Theresa Donner (Buchhandlung heiter bis wolkig, Halle an der Saale), Jan Ehlert (NDR), Maha El Hissy (freie Kritikerin), Emily Grunert (Literaturbüro NRW), Stefanie Kreuzer (Universität Kassel), Adam Soboczynski (DIE ZEIT).
Die Shortlist mit sechs Titeln wird am 8. September bekannt gegeben. Der Deutsche Buchpreis – gestiftet von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – wird am 5. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen. Die fünf Finalist:innen erhalten jeweils EUR 2.500. Im Vorjahr gewann Dorothee Elmiger mit Die Holländerinnen den Hauptpreis.
Mehr Informationen auf der Website des Deutschen Buchpreises.
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