
Mit der Verleihung der 4 Preise ist am 25. Oktober die 17. Literaturbiennale Floriana im oberösterreichischen Stift St. Florian zu Ende gegangen.
Verena Stauffer erhielt für ihren Text Hintergrundstrahlung einer Butterblume den mit EUR 7.000 dotierten Hauptpreis. Der zweite Preis (EUR 3.500) ging an Taha Karosh für den Text Gulistan, den dritten Platz (EUR 2.000) konnte Markus Köhle mit Arbeiterkind erringen. Lukas Meschik wurde für Musk on Mars mit dem Förderpreis (EUR 1.500) bedacht.
Insgesamt präsentierten 9 Autor:innen ihre Texte zum heurigen Biennale-Thema „Aufbruch“. Für den Wettbewerb waren 334 Texte eingereicht worden, 9 Autor:innen aus Österreich, Deutschland und Slowenien hatten es ins Finale geschafft und präsentierten ihre Werke im Rahmen öffentlicher Lesungen. Neben den oben Genannten waren dies Gina-Jo Rehbein, Almut Tina Schmidt, Daniela Seebacher, Tamara Štajner und Cornelia Travnicek. Der Jury gehörten in diesem Jahr u. a. die Schriftstellerin Lydia Mischkulnig und die Journalisten und Kritiker Ronald Pohl (Der Standard) und Anton Thuswaldner (Salzburger Nachrichten) an.
Die seit 1993 von der Marktgemeinde St. Florian veranstaltete Literaturbiennale Floriana ist immer einem Motto gewidmet, zu dem Texte eingereicht werden können. Aus diesen eingereichten Werken werden neun Finalist:innen ermittelt, die eingeladen werden, um ihre Texte in einer öffentlichen Lesung im Stift St. Florian vorzustellen. Im Anschluss an die Lesungen diskutieren Jury, Publikum und Autor:innen die gelesenen Texte.
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