
Geschichte und Geschichten zur Herkunft in der Literatur gibt es in einer Sonderausstellung im Österreichischen Literaturmuseum zu sehen.
In einer „Galerie der Dinge“ wird mittels persönlicher Gegenstände von Schriftsteller:innen über Kindheit, Fortgang und Rückkehr, Erinnerung und Identität erzählt. Die Objekte, darunter Handschriften, Lebensdokumente, künstlerische Arbeiten, Film- und Tonbeispiele, bezeugen nicht nur die Herkunft ihrer Besitzer:innen – sie haben vielfach auch Literatur inspiriert.
Zu entdecken gibt es neben Gegenständen wie einem kongolesischen Kupferarmband oder einem iranischen Pass auch zahlreiche private Fotografien, beispielsweise Fundstücke von Arno Geiger oder Polaroids von Peter Handke, Collagen der kanadischen Künstlerin Sandy Middleton oder Super-8-Aufnahmen der französischen Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Annie Ernaux. Ergänzend dazu werden Perspektiven zu Inhalten wie ökonomischer Ungleichheit und Klasse, Migration und Mehrsprachigkeit und Familienverhältnissen in Texten thematisiert.
Ein im Zsolnay Verlag erschienenes Buch zur Ausstellung ist erhältlich. Die von Cornelius Mitterer und Kerstin Putz kuratierte Schau läuft noch bis 15. Februar 2026.
Mehr Informationen auf der Website des Literaturmuseums.
Sie können 3 Newsletter abonnieren:
Bitte schicken Sie uns eine entsprechende Nachricht mit dem Betreff „Newsletter bestellen“. Für Abbestellungen bitte im Betreff „Newsletter abbestellen“ schreiben.