
Mit zwei Neuigkeiten hat jetzt das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport aufhorchen lassen.
Zum einen wurde die vor einigen Tagen angekündigte Kürzung der 50 Projektstipendien des Bundes für Literatur von 12 auf 10 Monate für die vor kurzem bekannt gegebenen Stipendiat:innen zurückgenommen. Die so entstandenen zusätzlichen Kosten werden umgeschichtet und gehen nicht zulasten anderer Förderungen, 2026 werde “eine Neubewertung entlang der budgetären Erfordernisse erfolgen”, wurde Kunstsektionschefin Theresia Niedermüller in einem Bericht der Austria Presse Agentur APA zitiert.
In ihrer Stellungnahme nannte Kunstsektionschefin Theresia Niedermüller Antonia Rahofer als neue Leiterin der Literaturabteilung, die dem im März 2025 in Pension gegangenen Leiter der Literatursektion Robert Stocker nachfolgt. Rahofer studierte vergleichende Literaturwissenschaften und Cultural Studies in Wien und Frankreich, unterrichtete u. a. an der Universität Innsbruck, der Kunstuniversität Linz und der Universität für angewandte Kunst in Wien und war zuletzt im Kunstministerium in der Abteilung Film tätig.
“Wir beglückwünschen den Kulturminister und das Kulturministerium zur souveränen Entscheidung, den späten Zeitpunkt der Budgetfixierung nicht auf dem Rücken der Literaturförderung auszutragen und die bereits verkürzten Jahresstipendien in voller Höhe auszuzahlen”, heißt es in einer Aussendung der IG Autorinnen Autoren. Die Interessengemeinschaft begrüßte auch die Nachbesetzung der Leitung der Literaturabteilung durch Antonia Rahofer.
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